Um an Diskussionen teilzunehmen, musst du dich
Registrieren oder anmelden.

Forum Freie Bildung » Freie Bildung

Wirkung

(3 posts)
  1. Anonym
    Nicht registriert

    Ich möchte den Artikel mit einem Zitat beginnen:

    Versuch nicht zu verändern, sei anders!

    Meist verlaufen Protestaktionen auf diesem Planeten dann letztenlich doch im Sand. Ein Hauptgrund dafür ist, daß am Ende des Tages die entscheidenden Entscheidungen zu den betroffenen Themen immer noch von den selben Menschen gefällt werden.
    Diesen Menschen sind offenbar moralische, soziale und ideelle Werte gleichgültig, sont würde unser Land, bzw. unsere Welt, nicht so aussehen.
    Der einzige Weg den ich da sehe, ist die mobilisierung von so vielem Menschen wie möglich. Das erzeugt den nötigen politischen Druck (wir sind ja doch in einer Demokratie. die ÖBB hat einen Zug mit dem Namen Erlebnisdemokratie, interessantes Wort - ev. könnte man den in Konsumdemokratie umtaufen).
    Jetzt ist es aber fraglich, ob man auf dem Weg der bloßen Information und Argumentation genügend Menschen überzeugen kann, bzw. ob die überhaupt hinhören. Das müßten ja doch im Grunde über 50% sein, und denen müßte das dann auch wichtig genug sein.
    Es ist auch schwer zu überzeugen, ohne ein alternatives Konzept vorzuschlagen. "Mehr Geld für Bildung und weniger für Militär, Abfindungen,..." mit diesem Vorschlag begibt man sich im Grunde genau in das Denkschema, daß das Problem hervorruft. Es wird auch sicher bald "auch mehr Geld für soziales, die dritte Welt, Migration, Arbeitslose,..." auftauchen - und dann geht sich hinten und vorne nichts mehr aus.

    Und um hier nicht nur rumzunörgeln möchte ich einen alternativen Vorschlag machen:

    Was haltet ihr davon mal der Wirtschaft so richtig in den Arsch zu treten und mal allen zu zeigen, daß es auch anders geht?
    Schaut mal auf www.bioparadais.at . Die kaufen gemeinschaftlich zu den Einkaufspreisen der Bioläden von umliegenden selbst kontrollierten Bio-Höfen ein . Wenn das mal ein großteil der Studenten in Österreich machen würden, dann könnte man sicher auch einige Bauern leicht davon zu überzeugen auf Permakultur umzusatteln. Und wenn die ganze Angelegenheit billiger und gesünder ist, dann machen da vielleicht auch Nichtstudenten mit.

    Wenn sich die Design Uni mit Indischen Dörfern organisiert, dann könnten wir Studentegewand fair trade für alle machen.

    Wenn sich Chemiker und Statistiker und Biologen und Mediziner zusammentun und einmal anfangen ordentlich der Pharmaindustrie über die Schulter zu blicken...
    schaut euch bsp mal die Pharma Kartell Doku auf youtube an.

    Und wenn irgendwann Schwarze im Bus nicht mehr sitzen dürfen, dann organisieren wir Fahrgemeinschaften!
    Das wär auch eine Lösung für die ÖBB, die uns Studenten ja genau 0 Rabatt gibt.

    Funkfeuer ausbauen für freies Internet für alle!

    diese Liste könnte ich wohl, und werd ich sicher auch noch weiterführen. Jeder ist eingeladen!!!

    Weiß jemand was aus der "Wiederstand mit Hirn" AG wurde, hatte heute leider keine Zeit um 8.

    vor 2 Jahre veröffentlicht #
  2. Anonym
    Nicht registriert

    Sich vernetzen ist natürlich wichtig, bloß, wie du selbst geschrieben hast, die liste ließe sich endlos fortsetzen, und endlose listen arbeitet man gar nicht gerne ab. in vielen bereichen gibt es schon solche vernetzungen. ich versteh allerdings nicht ganz, weshalb du das auf einer seite zur uni postest, solche bewegungen dürfen nicht den studenten alleine vorbehalten bleiben.

    ps: wenn schwarze im bus nicht mehr sitzen dürfen, stelle ich eine klage beim verfassungsgerichtshof. sollte das nichts bringen, bekämpfe ich einen solchen staat notfalls aus dem untergrund bis zum letzten atemzug. ich hoffe, dass es niemals so weit kommt.

    vor 2 Jahre veröffentlicht #
  3. Anonym
    Nicht registriert

    diese liste DARF nicht enden, sonst wäre es nicht die Realität;)
    beendete Listen findet man auf Kriegsdenkmälern!

    vor 2 Jahre veröffentlicht #

RSS-Feed für dieses Thema

Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Beitrag zu schreiben.