Vor-Kongress [Auf:bruch im Um:bruch] 11. Juni

Wir leben in einer Zeit voller Umbrüche und Krisen.
Krieg, ökologische Katastrophen, eine kriselnde Weltwirtschaft, sich zuspitzende Ungleichheit zwischen Arm und Reich, Aufstieg der Rechten.

Mit diesem Vor-Kongress wollen wir einerseits eine kritische inhaltliche Auseinandersetzung einleiten, und andererseits gemeinsam einen Kongress im Dezember 2009 planen.

Komm hin und diskutier’ mit!

Vorkongress
11. Juni 2009
Altes AKH - Campus Hof 2

10:00 Eröffnung, Hörsaal D
11:15 Workshops, ÖH Uni Wien / GEWI
19:00 Abschlussplenum, Hörsaal D

iinitiert durch das Widerstandscafe

Den aktuellen Folder zum Kongress findet ihr hier -> Kongressfolder (.pdf Format)

AKTUELLE Termine der Arbeitsgruppen [Auf:bruch im Um:bruch]

ACHTUNG! Das Wiki zur Koordinierung (mit den aktuellen Terminen! der einzelnen AG’s) befindet sich bis auf -> http://wikis.ie.bagru.at/wikie/AIUkongress

Das nächste Kongress-Plenum findet am Mittwoch, 10. Juni 2009, 19 Uhr im Einbaumöbel statt.

AG Ökologie - Dienstag, 9. Juni, 17:30 Uhr, Uni Campus (Hof 2)

“FPee ade!” - Rechten Aufmarsch blockieren

Thema: Newsticker, Widerstandscafé um 23:33 am 12. 5. 2009

Diesen Donnerstag will die “Bürgerinitiative” - Moschee ade - mit Unterstützung der FPÖ in Wien einen Protestzug vom Ballhausplatz zum Rathausplatz(!) organisieren. Bei der letzten Demonstration marschierten bis zu 100 Neonazis (NVP, AFP, …) Hand in Hand mit Strache & Co. durch die Brigittenau (siehe u.a. http://no-racism.net/article/2267/ bzw. http://derstandard.at/?url=/?id=3034304).

Am Mittwoch wurde daher im Plenum des Widerstandscafes beschlossen diesen Aufmarsch zu blockieren: Treffpunkt ist am Donnerstag, 14. Mai 2009, 14:30 Uhr am Uni Campus, Hof 2

Der stetige Aufstieg der Rechten (30% bei den letzten Wahlen), ihre breite Akzeptanz und Verankerung in der österreichischen Gesellschaft, sowie das immer offensivere Auftreten der Nazis prägen das politisch-gesellschaftliche Leben Österreichs und sind bezeichnend für den Normalisierungssog, der sauer aufstoßende –ismen und –phobien erfasst hat.

Die Polizeigewalt am 1. Mai in Linz, gegen eine friedliche und angemeldete antifaschistische Demonstration, oder die beschämend schockierenden Ereignisse von der Gedenkfeier des ehemaligen KZ Ebensee in OÖ am 9. Mai 2009 sind weitere Zeugnisse dieser erschreckenden Entwicklung. Es darf nicht sein, dass eine friedliche antirassistische Demo aufgehalten wird, während Nazis „frei“ durch Linz spazieren und sogar ein „Eskortservice“ erhalten.

Können Reime gefährlich sein?

Um rassistische Plattitüden war die FPÖ – bzw. Abspaltungsprimat BZÖ - nie verlegen. Mit Sprüchen wie „Wien darf nicht Istanbul werden“, „Daham statt Islam“ und „Abendland in Christenhand“, wurde und wird Wien zugekleistert und werden rassistische, antisemitische und in den letzten Jahren vermehrt islamophobe, Diskurse alltagsfähig gemacht.

Die FP ist zwar eine demokratisch, durch Wahlen legitimierte Partei, aber einschlägige Tendenzen und Sympathien des Parteikerns mit nationalsozialistischem Gedankengut, z.B aufgrund von Mitgliedschaft in schlagenden, deutschnationalen Burschenschaften sind nicht zu leugnen.

Antisemitismus und Islamophobie sind zwar voneinander abzugrenzen und Parallelen zu ziehen mag irreführend sein, doch werden beide instrumentalisiert um gegen Teile der Bevölkerung zu hetzen und so auf Stimmenfang zu gehen. So sagte schon Karl Lueger „Groß Wien darf nicht Groß Jerusalem werden“. Neonazis ziehen für propagandistische Zwecke diese Parallele. “Was unseren Vätern der Jud ist für uns die Moslembrut seid auf der Hut! 3. Weltkrieg — 8. Kreuzzug.” Kürzlich auf die Gedenkstätte des KZ Mauthausens geschmiert verdeutlicht diese Tat die Problematik der Islamfeindlichkeit in Teilen unserer Gesellschaft und ihre offensive Publikmachung.

Neo-Nazistische Ideologien haben mit Demokratie nichts zu tun und haben in Österreich, wie auch nirgendwo anders etwas verloren

Die irrationale Angst, geschürt durch die ständige bewusste wie unbewusste Gleichsetzung von MuslimInnen mit TerroristInnen und die Brandmarkung „des Islam“ als undemokratisch und frauenfeindlich schürt islamophobe Tendenzen in unserer Gesellschaft noch weiter.

Als Fortsetzung kann die BürgerInneninitiative „Moschee Ade“ gegen den Ausbau des türkisch – islamischen Zentrums Dammstraße 37 in Wien Brigittenau gewertet werden. Unter dem Motto „Wo der Halbmond aufgeht, geht das goldene Wienerherz unter!“, erfolgt eine Konstruktion der „Anderen“ , die immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, um ihnen jede Berechtigung auf ein gleichberechtigtes Leben zu entziehen. So fand sich bei der ersten Demo 2007 gegen das Zentrum am 13.09.2007 eine Schwarz-Blau-Braune Mischung aus ca. 700 darunter etwa 100 militanten Neonazis zusammen. Die antirassistische Gegendemo kam auf 150 Menschen.

Zwar nicht von ihr ins Leben gerufen, wird die Homepage von „Moschee Ade“ mittlerweile von der FPÖ finanziert und die Initiative zur Mobilmachung im Wahlkampf gegen die SPÖ instrumentalisiert, indem erneut zum „Protestmarsch gegen den SPÖ Verrat“ aufgerufen wird. Mit ihrer auf Ausschluss und Rassismus aufbauenden Sozialpolitik will die FPÖ nun auch noch den Rathausplatz erobern.

Schaut nicht weg, sondern positioniert euch! Denn wegschaun heißt akzeptieren und akzeptieren heißt tolerieren. Xenophobie, Islamophobie, Rassismus, Neo-Nazismus und Faschismus sind keine Meinungen und verdienen keine Toleranz

Setzt der „sozialen Heimatpartei“ und den Nazis internationale Solidarität entgegen!

Treffpunkt: Donnerstag, 14. Mai 2009, 14:30 Uhr, Altes Akh (Hof 2)

Einladung “Auf:bruch im Um:bruch”

Auf:bruch im Um:bruch

Kongress für eine starke Linke in Universität und Gesellschaft

Einladung zur Gestaltung eines gemeinsamen Kongresses: Eine Initiative des Widerstandscafés.

Vorbereitungstreffen am 25. März – 19:00 @ Einbaumöbel (Währinger Gürtel, Bogen 97 bei der U6 Alserstraße)

Im Wintersemester 2009 planen wir einen Kongress um linke studentische Netzwerke, Organisationen und Einzelpersonen zu vernetzen. Zu den Themenblöcken

- Kapitalismus heute/Wirtschaftskrise

- Universität/Bildung

- Rassismus/Aufstieg der Rechten

- Krieg/Militarisierung

- Ökologie

wollen wir eine breite theoretische Debatte organisieren.

Ziel ist es durch diese Auseinandersetzung gemeinsame Strategien, Organisations- und Protestformen zu entwickeln.

Unsere Einladung richtet sich an interessierte Menschen und Organisationen die diesen Kongress mitgestalten wollen.

Bei Rückfragen/Interesse: aufbruchimumbruch@yahoo.de

Den Folder im .pdf-Format findet ihr HIER!

Das Widerstands-Café ist ein Netzwerk, welches aus der Protestbewegung gegen die prekären Studienbedingungen auf der Internationalen Entwicklung entstanden ist. Daraus entwickelte sich ein offenes Forum für organisierte/unorganisierte StudentInnen unterschiedlicher Studienrichtungen sowie für Menschen die sich in anderen gesellschaftlichen Bereichen in politischen und sozialen Kämpfen befinden.

Offenes Treffen: Mittwochs immer ab 19:00 Uhr im Einbaumöbel

http://www.twitter.com/widerstandscafe

http://www.freiebildung.at

http://www.1bm.at

Das Widerstandscafé zwitschert!

Thema: Newsticker, Widerstandscafé um 18:31 am 28. 11. 2008

In Zukunft kann sich jedermensch mittels des eingerichteten Twitter-Newstickers über die Aktivitäten des Widerstandscafés ganz unproblematisch informieren. Außerdem kann auf diese Art und Weise ganz unproblematisch Feedback zurückzwitschern werden.

Mehr Info zum Twitter-Dienst gibt’s auf Wikipedia ;-D

Viel Spaß mit dem neuen Service!

5. November 2008 - Internationaler Aktionstag gegen die Kommerzialisierung der Bildung

Internationaler Aktionstag gegen die Kommerzialisierung der Bildung
Geld für Bildung statt für Banken

100.000.000.000 für die Banken!

Und wir sollen zahlen?!

Im Zuge der Finanzkrise hat die österreichische Regierung ein Rettungspaket in Höhe von 100 Milliarden beschlossen. Doch wer soll das bezahlen?! - Es wird die Mehrheit der Menschen (ArbeiterInnen, Studierende, Arbeitslose) sein, auf deren Schultern die Finanzkrise abgewälzt wird.

Was könnten wir mit 100.000.000.000 Euro machen?

100.000.000.000 = 667 Jahre Studiengebühren
100.000.000.000 = 4,4 Mio. Jahre arbeiten (bei 22.833 Euro/Jahr)
100.000.000.000 = 6,5 Fache der Jährlichen Ausgaben für Bildung

Seit Jahren fordern wir eine bessere Finanzierung des Bildungssystems: Die „Unimilliarde“, die schon lange notwendig ist, stellt gerade mal 1/100 des Betrages dar, auf den die Banker nur eine Woche warten mussten. Immer wieder wurde von staatlicher Seite argumentiert, dass für eine ausreichende Finanzierung das Geld fehlt. Die Kommerzialisierung der Bildung, die seit Jahren fortschreitet, hat uns Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und Verwertungslogik gebracht, die Universitäten zu Unternehmen und die StudentInnen zu KundInnen gemacht.

Diejenigen, die seit mehr als 30 Jahren weniger Staat – mehr privat propagierten stehen nun vor der unleugbaren Tatsache, dass das neoliberale Ideologiegebäude vor dem Zusammenbruch steht.

Gerade jetzt, ist die Chance, diese Krise des Neoliberalismus zu nutzen, und für einen offenen und freien Bildungszugang auf die Straße zu gehen.
Ein System welches Gewinne privatisiert und Verluste vergesellschaftet ist untragbar – Her mit der Kohle!

Darum beteiligt euch am 5. November, dem internationalen Aktionstag gegen die Kommerzialisierung der Bildung, an den Veranstaltungen und Aktionen.

Flyer (im .pdf-Format):

Flyer (Vorderseite)

Flyer (Hinterseite)

Plakat

Podiumsdiskussion zur Finanzkrise
Finanzcrash - alle reden darüber, aber wer versteht´s?

04.Nov, 20.00
Ort: NIG Hörsaal 3!

Workshop: Krise zum Frühstück:
Finanzkrise und Kapitalismuskritik?

05.Nov, 09.00 - 11.00
ÖH Uni Wien - Großraumbüro

Workshop: Kommerzialisierung der Bildung -
Geld für Bildung nicht für Banken!

05.Nov, 11.00 Uhr
ÖH Uni Wien - Großraumbüro

Aktion: Offener aktionistischer Nachmittag
Treffpunkt 13:00 Uhr ÖH Uni Wien
Abend im Einbaumoebel (http://www.1bm.at):

Abschlussdiskussion, Aktionsfilm, Abendausklang
05.Nov, ab 19.00 Uhr
Einbaumöbel, Währinger Gürtel, Bogen 97

Neues Semester - Neue Aktionen!

Thema: Newsticker, Warum Freie Bildung?, Widerstandscafé um 20:41 am 16. 9. 2008

Wir sind Zurück!

Nach langer und sonnig - gemütlicher Sommerpause wird es mal wieder Zeit aus dem wohlverdienten Dornröschenschlaf zu erwachen!

Wenn sich die Sonne auch verabschiedet und der Campus für alle AktionistInnen unbewohnbar wird, werden wir es hoffentlich verstehen, einen heißen Herbst heraufzubeschwören!

Das Widerstandscafé wird natürlich weitergehen. Bei kuscheligen Temperaturen im Einbaumöbel darf ab Mittwoch den 08.10. wieder heiß diskutiert werden!

  • Wie gehabt: Plenum Mittwochs immer ab 18:00 Uhr im Einbaumöbel (Währinger Gürtel, Bogen 97 bei der U6 Alserstraße (www.1bm.at)

Das Widerstandscafé

Thema: Widerstandscafé um 19:13 am 28. 4. 2008

Wir sind Zurück!

Nach langer und sonnig - gemütlicher Sommerpause wird es mal wieder Zeit aus dem wohlverdienten Dornröschenschlaf zu erwachen!

Wenn sich die Sonne auch verabschiedet und der Campus für alle AktionistInnen unbewohnbar wird, werden wir es hoffentlich verstehen, einen heißen Herbst heraufzubeschwören!

Das Widerstandscafé wird natürlich weitergehen. Bei kuscheligen Temperaturen im Einbaumöbel darf ab Mittwoch den 08.10. wieder heiß diskutiert werden!

  • Wie gehabt: Plenum Mittwochs immer ab 18:00 Uhr im Einbaumöbel (Währinger Gürtel, Bogen 97 bei der U6 Alserstraße (www.1bm.at)

Das Widerstandscafé ist entstanden im Rahmen der Plattform zur Zukunft der IE.

Die ursprüngliche Homepage des Cafés gibt’s hier.

 

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