Stellungnahme der ÖVP: Mit dem Besetzen von Hörsälen werden keine Studienbedingungen verbessert
Kritische stellungnahme ÖVP_Wissenschaftssprecherin Beatrix Karl Utl.
(Wien, 14. September 2009 (ÖVP-PK))
„Mit dem Besetzen von Hörsälen werden keine Studienbedingungen verbessert“, so ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Dr. Beatrix Karl. Die derzeit steigenden Studierendenzahlen seien eine Herausforderung, die Wissenschaftsminister Hahn u.a. gestern mit den Rektoren der heimischen Universitäten besprochen habe. Um das Ziel, mehr jungen Menschen den Abschluss eines Studiums unter fairen Bedingungen und in guter Zeit zu ermöglichen, sollen drei Schritte gesetzt werden:
Klare Spielregeln, bessere Information der Studierenden und eine größere finanzielle Unterstützung der Studierenden bei gleichzeitig fairen Beiträgen, für jene die sie leisten können. ****
Die Universitäten bekommen in den kommenden drei Jahren 8,2 Milliarden Euro, das sind um 17 Prozent mehr als in den vergangenen drei Jahren. Zusätzlich bekommen sie die Studiengebühren ersetzt, das sind jährlich rund 150 Millionen Euro. Karl bedauert, dass durch die Protestmaßnahmen an der Uni Wien ein nicht unbeträchtlicher Sachschaden entstanden ist und zahlreiche
Vorlesungen ausgefallen sind. Karl verweist abschließend auch darauf, dass die Studierenden nun die Beschlüsse von SPÖ, FPÖ und Grünen ausbaden müssen, die vor einem Jahr in einer von Wahlkampfzuckerln geprägten Parlamentssitzung gefällt wurden.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at